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Flüchtlinge im Mittelmeer: Mehr als 4200 Menschen gerettet

Der Flüchtlingsansturm auf Italien und Griechenland reißt nicht ab. Seit Freitag haben Einsatzkräfte wieder mehrere Tausend Menschen gerettet. 17 Migranten wurden tot gefunden.

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Es war eine der bisher größten Rettungsaktionen: 4243 Flüchtlinge wurden von italienischen und anderen europäischen Einsatzkräften seit Freitag aus Seenot im Mittelmeer gerettet. 17 Menschen wurden laut italienischer Küstenwache tot auf einem Schlauchboot gefunden. An insgesamt 22 Rettungsaktionen waren neben italienischen auch Schiffe aus Deutschland, Irland und Rettungskräfte der EU-Grenzschutzmission “Triton” beteiligt.

Auch auf der griechischen Insel Kos kommen täglich Dutzende Migranten an – offenbar zum Teil auch, ohne von der Küstenwache gerettet zu werden. Die Urlaubsinsel ist in der vergangenen Woche in die Schlagzeilen geraten, da der Flüchtlingsansturm zunehmend zum Problem für den Tourismus wird. Für die kleine Kommune wird es offenbar immer schwieriger, Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Viele Migranten campieren im Freien, “wie auch die Zeitung “Die Weltberichtet. Die EU-Kommission hat jüngst beschlossen, Griechenland und Italien zu entlasten und die Flüchtlinge gerechter auf die Mitgliedsstaaten zu verteilen.