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Huthi-Rebellen treffen zu Jemen-Friedensverhandlungen in Genf ein

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Von Euronews
Huthi-Rebellen treffen zu Jemen-Friedensverhandlungen in Genf ein

<p>Einen Tag nach dem <a href="http://de.euronews.com/2015/06/15/jemen-konflikt-un-friedensgespraeche-beginnen-in-genf/">eigentlich angesetzten Termin</a> sind Vertreter der jemenitischen Huthi-Rebellen zu Waffenstillstandsverhandlungen in Genf eingetroffen.</p> <p>Ihr Flugzeug sei in Dschibuti zwischengelandet, weil Ägypten und der Sudan den Überflug auf Betreiben Saudi Arabiens verweigert hätten, so ein Huthi-Vertreter. “Wir erwarten nicht viel von diesen Verhandlungen. Saudi-Arabien scheint entschlossen zu sein, diesen Krieg und die Angriffe auf den Jemen fortzusetzen”, sagte Huthi-Unterhändler Seif al-Washli. Deshalb versuche Saudi-Arabien, die Verhandlungen zu torpedieren. </p> <p>Ägypten gibt an, nichts gegen den Überflug der Huthi-Delegation gehabt zu haben. Doch auch die Vertreter der saudisch geführten Anti-Huthi-Allianz dämpften Hoffnungen auf eine Verhandlungslösung.</p> <p>Ein Waffenstillstand sei nur denkbar, wenn die Huthi die von ihnen kontrollierten Städte aufgäben, so der Außenminister der jemenitischen Exilregierung, Riyadh Yassin: “Wir sind nicht optimistisch, weil die Huthis sich weigern, vernünftig zu sein. Und wenn sie mal zustimmen, dann halten sie sich später nicht daran.”</p> <p>Zunächst drei Tage lang soll in Genf verhandelt werden. Der UN-Sonderbeauftragte Ismail Ould Cheikh Ahmed wird dabei zwischen beiden Delegationen hin- und herpendeln.</p>