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Huthi-Rebellen treffen zu Jemen-Friedensverhandlungen in Genf ein

Einen Tag nach dem eigentlich angesetzten Termin sind Vertreter der jemenitischen Huthi-Rebellen zu Waffenstillstandsverhandlungen in Genf

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Huthi-Rebellen treffen zu Jemen-Friedensverhandlungen in Genf ein

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Einen Tag nach dem eigentlich angesetzten Termin sind Vertreter der jemenitischen Huthi-Rebellen zu Waffenstillstandsverhandlungen in Genf eingetroffen.

Ihr Flugzeug sei in Dschibuti zwischengelandet, weil Ägypten und der Sudan den Überflug auf Betreiben Saudi Arabiens verweigert hätten, so ein Huthi-Vertreter. “Wir erwarten nicht viel von diesen Verhandlungen. Saudi-Arabien scheint entschlossen zu sein, diesen Krieg und die Angriffe auf den Jemen fortzusetzen”, sagte Huthi-Unterhändler Seif al-Washli. Deshalb versuche Saudi-Arabien, die Verhandlungen zu torpedieren.

Ägypten gibt an, nichts gegen den Überflug der Huthi-Delegation gehabt zu haben. Doch auch die Vertreter der saudisch geführten Anti-Huthi-Allianz dämpften Hoffnungen auf eine Verhandlungslösung.

Ein Waffenstillstand sei nur denkbar, wenn die Huthi die von ihnen kontrollierten Städte aufgäben, so der Außenminister der jemenitischen Exilregierung, Riyadh Yassin: “Wir sind nicht optimistisch, weil die Huthis sich weigern, vernünftig zu sein. Und wenn sie mal zustimmen, dann halten sie sich später nicht daran.”

Zunächst drei Tage lang soll in Genf verhandelt werden. Der UN-Sonderbeauftragte Ismail Ould Cheikh Ahmed wird dabei zwischen beiden Delegationen hin- und herpendeln.