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Der Mann, dem man ein Bein stellte: "Ende gut" in Spanien

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Von Euronews
Der Mann, dem man ein Bein stellte: "Ende gut" in Spanien

<p>Ein Mann mit einem Kind auf dem Arm, dem man ein Bein stellt – diese Bilder von der ungarischen Grenze haben Osama Abdul Mohsen in aller Welt bekannt gemacht.</p> <iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/A8XaHsEySZo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> <p>Für den syrischen Flüchtling und seinen sieben Jahre alten Sohn Said hat ihr langer Weg nun aber ein gutes Ende genommen.</p> <p>Dieses Ende liegt im spanischen Getafe, gleich bei Madrid. Dort kam er am späten Abend an, nach einer langen Zugreise über Paris und Barcelona.</p> <p>Von seiner gefahrvollen Flucht hat Mohsen inzwischen der spanischen Zeitung “El Munodo” erzählt, <a href="http://www.elmundo.es/sociedad/2015/09/16/55f94e24ca4741f7388b4578.html">die ihn auf einem Stück der Zugfahrt begleitet hat</a>.</p> <p>Dort schildert er unter anderem, wie sein Sohn nach dem Zwischenfall in Ungarn noch zwei Stunden lang geweint habe.</p> <p>In Getafe nun ist <a href="http://cenafe.es/noticias/solidaridad-cenafe-escuelas-65">Spaniens Schule für Fußballtrainer, die Cenafe, die Mohsen als Trainer einstellen will</a>.</p> <p>In seiner Heimatstadt Deir Essor <a href="http://www.weltfussballarchiv.com/club-profile/syria/al-fotuwa-sc/16607/">hatte er selber einen Verein trainiert, den Erstligaklub Fotuwa</a>.</p> <iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/b02oxhEsAbQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> <p>Die beiden hätten Glück gehabt, sagt Miguel Ángel Galán, der Leiter der Trainerschule; durch die Bilder aus Ungarn sei man auf sie aufmerksam geworden. Aber nach wie vor bräuchten tausende Flüchtlinge Hilfe.</p> <p>In diesem Fall habe man jedoch einfach einem Trainerkollegen helfen wollen.</p> <p>Auch Mohsens Frau und zwei weitere Kinder sollen in Spanien aufgenommen werden: Sie sind immer noch in der Türkei.</p> <p>Eine Wohnung in Getafe hat ihnen die Trainerschule schon besorgt.</p> <p>Zuvor hatte der Mann in München seinen ältesten Sohn wiedergesehen.</p> <p>Der Achtzehnjährige hatte den Fluchtweg über das Mittelmeer nach Italien genommen und kam so schon vor Monaten nach Deutschland.</p>