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Aktionsplan zur Flüchtlingskrise: Offenbar doch keine schnelle Einigung mit Türkei

Offenbar doch keine schnelle Einigung in der Flüchtlingskrise: Die türkische Regierung hat sich von Äußerungen von EU-Kommissionspräsident

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Aktionsplan zur Flüchtlingskrise: Offenbar doch keine schnelle Einigung mit Türkei

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Offenbar doch keine schnelle Einigung in der Flüchtlingskrise: Die türkische Regierung hat sich von Äußerungen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker distanziert, wonach sich beide Seiten auf einen gemeinsamen Aktionsplan geeinigt hätten.

Der türkische Außenminister Feridun Sinirlioglu erklärte, bei der Einigung handle es sich nach wie vor nur um einen Entwurf.

Die EU will dem Land verschiedene Zugeständnisse machen, wenn Ankara im Gegenzug den Flüchtlingsstrom bremst. Die Türkei hat bislang mit Abstand die meisten syrischen Flüchtlinge aufgenommen, gefolgt vom Libanon.

Sinirlioglu bezeichnete die in den Verhandlungen angebotenen Finanzhilfen der EU als “unannehmbar”.Die Türkei fordert drei Milliarden Euro für die Versorgung der Flüchtlinge – drei Mal soviel, wie von der EU angeboten.

Brüssel will zudem die Visa-Pflicht für türkische Bürger lockern, außerdem soll das Land eine Perspektive für den gewünschten Beitritt zur Union bekommen.