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Bulgarische Polizei erschießt Flüchtling: "Ein Querschläger traf einen der Migranten"


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Bulgarische Polizei erschießt Flüchtling: "Ein Querschläger traf einen der Migranten"

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Die bulgarische Polizei hat einen Flüchtling im Grenzgebiet zur Türkei erschossen.

Zu dem tödlichen Zwischenfall kam es nach bulgarischen Angaben, als mehrere Polizisten in der Nacht zu diesem Freitag eine Gruppe von 54 Männern stoppen wollten.

Weiter berichtete Hauptkommissar Georgi Kostow, die nach ersten Erkenntnissen aus Afghanistan stammenden Migranten seien illegal über die EU-Außengrenze zur Türkei eingedrungen:

“Drei Grenzschutzpolizisten trafen in der vergangenen Nacht auf eine etwa fünfzigköpfige Gruppe männlicher Migranten. Die Männer wehrten sich gegen ihre Festnahme. Einer der Beamten gab daraufhin Warnschüsse ab. Ein Querschläger traf einen der Migranten.”

Kostow ergänzte, in dem betreffenden Abschnitt nahe der Stadt Sredets sei der Grenzzaun beschädigt.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) ist der tödliche Zwischenfall der erste seiner Art auf europäischem Gebiet.

Das Hilfswerk forderte die sofortige Einleitung einer unabhängigen und transparenten Untersuchung.

Bulgarien hat seit Jahresbeginn gut 17.000 nicht registrierte Migranten an den Grenzen und im Inneren des Landes aufgegriffen.

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