Eilmeldung

Eilmeldung

Putin: "IS-Miliz erhält Geld aus 40 Ländern"

US-Präsident Barack Obama lässt sich von seiner Strategie gegen die IS-Miliz nicht abbringen – trotz der Terroranschläge von Paris. Es werde weiter

Sie lesen gerade:

Putin: "IS-Miliz erhält Geld aus 40 Ländern"

Schriftgrösse Aa Aa

US-Präsident Barack Obama lässt sich von seiner Strategie gegen die IS-Miliz nicht abbringen – trotz der Terroranschläge von Paris. Es werde weiter keine größeren Kontingente an US-Bodentruppen im Irak und in Syrien geben. Das sagte Obama beim G20-Gipfel in Antalya. Mehrere Präsidentschaftsbewerber der US-Republikaner hatten zuvor eine härtere Gangart gefordert, u.a. befürwortete man auch Bodentruppen .

“Die IS-Miliz ist das personifizierte Böse”, so Obama. “Einige haben vorgeschlagen, dass wir große Kontingente an Bodentruppen entsenden. Es ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die meiner engsten militärischen und zivilen Berater, dass das ein Fehler wäre.”

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, sein Land sei bereit, die syrische Opposition im Kampf gegen die IS-Miliz mit Luftschlägen zu unterstützen. Es habe diesbezüglich bereits Kontakte gegeben.

“Es ist bereits gesagt worden, dass die Finanzquellen des Terrorismus ausgetrocknet werden müssen. Ich habe Beispiele genannt, basierend auf Informationen, die wir über die IS-Miliz haben. Denen zufolge wird die Gruppe von Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern finanziert. Wie wir herausgefunden haben, kommt das Geld aus 40 Ländern, darunter auch einige G20-Staaten.”

Die IS-Miliz hat unterdessen ein neues Video veröffentlicht, in dem sie mit weiteren Anschlägen droht. Der Film erschien auf einer Webseite, die die Gruppe für die Veröffentlichung ihrer Botschaften nutzt. Die Authentizität des elfminütigen Streifens ließ sich zunächst nicht überprüfen.