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Direktor der Großen Moschee von Paris fordert aktiveres Vorgehen gegen Hassprediger

Auch unter französischen Muslimen ist die Angst mit den Anschlägen von Paris gewachsen: Die Angst vor dem Stigma, dem Generalverdacht, aber auch die

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Direktor der Großen Moschee von Paris fordert aktiveres Vorgehen gegen Hassprediger

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Auch unter französischen Muslimen ist die Angst mit den Anschlägen von Paris gewachsen: Die Angst vor dem Stigma, dem Generalverdacht, aber auch die Sorge um gewalttätiges Gedankengut.

Fundamentalistische Ideen fänden in Frankreich schon lange einen Nährboden, so Dalil Boubakeur, Rektor der 90 Jahre alten Großen Moschee in Paris. Die Verantwortung dafür trügen die Hassprediger, aber auch die Regierung, die Behörden und andere religiösen Wortführer.

“Wir akzeptieren sie mit offenen Armen. Es gibt Brutstätten des Dschihadismus, der Kriminalität, des Islamismus, des Salafismus”, sagt Boubakeur. “Darunter sind Moscheen, Vereine und einige Imame, die hier sind, um junge Leute zu rekrutieren und sie, Schritt für Schritt, in diese gewalttätige und dem Westen feindlich gesinnte Ideologie hineinzuziehen.”

Boubakeur fordert ein aktiveres Vorgehen gegen den Hass, und jene, die in säen. Die Fehler der Vergangenheit dürften nicht wiederholt werden, so Boubakeur.