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Weltgesundheitsorganisation: "Drei bis vier Millionen Zika-Infektionen in Südamerika möglich"

Das Zika-Virus steht unter großem Verdacht, für die Missbildungen bei Kindern in Südamerika verantwortlich zu sein, meldet die

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Weltgesundheitsorganisation: "Drei bis vier Millionen Zika-Infektionen in Südamerika möglich"

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Das Zika-Virus steht unter großem Verdacht, für die Missbildungen bei Kindern in Südamerika verantwortlich zu sein, meldet die Weltgesundheitsorganisation. Beweise für den möglichen Zusammenhang gibt es laut WHO-Direktorin Margaret Chan allerdings bisher nicht. Die WHO hält drei bis vier Millionen Infektionen in Südamerika für möglich, darunter allein 1,5 Millionen in Brasilien.

Übertragen wird das Virus von der Gelbfiebermücke und möglicherweise ebenfalls von der asiatischen Tigermücke, die selten auch in europäischen Ländern vorkommt.

Wer nach Brasilien oder andere Länder Südamerikas reist, dem wird empfohlen, sich mit Insektenschutzmitteln und langärmeliger Kleidung gegen Mückenstiche zu schützen. Für gesunde Personen besteht im Fall einer Infektion normalerweise keine Gefahr, sagen Tropenmediziner. Die Symptome – meist Fieber, Gelenkschmerzen und/oder Hautausschlag – fallen in der Mehrheit leicht aus oder sind von der erkrankten Person überhaupt nicht zu spüren.

Erste Zika-Fälle gibt es auch in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Dabei handelt es sich um importierte Fälle.