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Peugeot entschädigt Iran für Sanktionsfolgen

Der französische Autohersteller PSA Peugeot Citroen zahlt nach iranischen Angaben der Islamischen Republik mehr als 400 Millionen Euro an

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Der französische Autohersteller PSA Peugeot Citroen zahlt nach iranischen Angaben der Islamischen Republik mehr als 400 Millionen Euro an Schadenersatz für die Zeit der Wirtschaftssanktionen, vor allem in Form von Dienstleistungen und Rabatten.

Die Zahlung gehe an Iran-Khodro (IKCO), den größten Autohersteller des Landes, sagte dessen Chef Haschem Jekke-Sare nach Medienberichten (Nachrichtenagentur Isna). Geleistet werde der Schadenersatz überwiegend durch Dienstleistungen und Rabatte, darunter für Autoteile für im Iran produzierte Fahrzeuge.

Peugeot habe zudem um 11 Millionen Euro Schulden von Iran Khodro und 65.Millionen Euro an Lizenzgebühren aus den Jahren 2012 bis 2016 abgeschrieben.

Im vergangenen Monat schlossen beide Unternehmen ein Joint Venture, um Autos im Iran zu produzieren.

Peugeot hatte mit dem Stopp der Verkäufe im Iran 2012 fast zehn Prozent seiner weltweiten Auslieferungen verloren. Die wegen des iranischen Atomprogramms verhängten Sanktionen wurden im Januar weitgehend wieder aufgehoben.

Im Iran sind gegenwärtig rund vier Millionen Peugeots unterwegs.

su mit Reuters