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Jesidin entkommt IS-Sklaverei

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Jesidin entkommt IS-Sklaverei

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Der 18jährigen Jesidin Lamiya Aji Bashar ist die Flucht aus der Gefangenschaft der IS-Milizen gelungen. Sie wurde nach eigener Aussage zweimal in Syrien und im Irak verkauft. Vier Mal versuchte sie erfolglos, zu entkommen. Noch immer werden allerdings andere Mitglieder ihrer Familie vermisst. Ihr Onkel hat ihre Bilder auf seinem Telefon gespeichert.

Jedes Mal nach einem Fluchtversuch habe man sie danach noch heftiger misshandelt, sagt sie. Der fünfte Versuch, gemeinsam mit zwei anderen Jesidinnen, war dann erfolgreich. Sie hatte bei ihrer Flucht viel Glück: Eine der Frauen, die mit ihr floh, trat auf eine Landmine und starb. Lamiya wurde schwer verletzt. Kurdische Kämpfer brachten sie dann in ein Krankenhaus.

Die IS-Milizen hatten das Jesidentum vor zwei Jahren zu einer heidnischen Religion erklärt. Viele Jesiden sind seitdem auf der Flucht. Nach unterschiedlichen Schätzungen wurden von den IS-Milizen bisher mehr als 5.000 jesidische Frauen gefangen genommen und versklavt.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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