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Terrorängste auch im Eurostar

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Terrorängste auch im Eurostar

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Die Reisenden “bleiben vorsichtig” – so die Erfahrung beim Tunnelschnellzug Eurostar nach den Terroranschlägen von Brüssel im März.

In den ersten drei Monaten des Jahres stiegen 2,2 Millionen Passagiere ein, nach 2,3 Millionen im Jahr zuvor. Der Umsatz fiel denn auch um 6 Prozent auf 261 Millionen Euro.

“Die Nachfrage ist gedämpft”, so das Unternehmen, besonders bei Kunden aus den USA und Asien. Eurostar-Chef Nicolas Petrovic: “Die Menschen aus Nordamerika und Südostasien, vor allem aus Japan, haben Angst, überhaupt nach Europa zu kommen. Sie verstehen nicht wirklich, was los ist und würde lieber ganz woanders hinfahren.” Bisher hätten sich die Zahlen nach Anschlägen meist nach etwa 12 Monaten normalisiert.

Am 22. März waren in Brüssel bei mutmaßlich dschihadistischen Attacken 32 Menschen getötet worden, im November Paris 130.

Die weiteren Aussichten: Fußball.

Zur Europameisterschaft 2016 ab dem 10. Juni erwarte man fast 500.000 Fahrgäste in die französischen Gastgeberstädte Lille, Paris, Lyon und Marseille.

su mit AFP

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