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Brexit-Befürworter Johnson auf Stimmenfang auf dem Fischmarkt

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Brexit-Befürworter Johnson auf Stimmenfang auf dem Fischmarkt

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Prominente britische Befürworter des Brexit haben einen Tag vor dem Referendum in London noch einmal wortreich die Werbetrommel gerührt. Der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson mischte sich auf dem historischen Billingsgate-Fischmarkt unter Händler und Kunden. Er betonte, die Einwanderung müsse unter Kontrolle gebracht werden. Innerhalb der EU sei das nicht möglich:

“Es ist unsere letzte Chance, das hinzubekommen, die Kontrolle zurückzugewinnen. Wenn wir morgen nicht für den Brexit stimmen, bleiben wir auf dem Rücksitz des Autos eingesperrt und steuern in eine unbekannte Richtung. An einen Ort, wo wir nicht hin wollen, gelenkt vielleicht von einem Fahrer, der nicht gerade das beste Englisch spricht.”

Nigel Farage, Chef der rechtspopulistischen Ukip-Partei, gilt als ein Austrittskämpfer der ersten Stunde:

“Lasst uns mit der Heuchelei um dieses europäische Projekt aufhören. Sie haben eine Hymne, sie bauen eine eigene Armee auf, sie verfügen bereits über eigene Polizeikräfte und natürlich haben sie eine eigene Flagge. Am Ende des Tages müssen sich die Wähler morgen entscheiden: Zu welcher Flagge gehören sie? Ich möchte, dass wir mit britischen Pässen und unter der britischen Flagge leben.”

Zahlreiche Organisationen wie der Internationale Währungsfonds haben für den Fall eines Brexits vor weltweiten wirtschaftlichen Turbulenzen gewarnt, ebenso zahlreiche EU-Politiker und US-Präsident Barack Obama. Auch britische Wirtschaftsverbände und Banken plädierten fürs Drinbleiben – das Austrittslager tat dies als Panikmache ab.

Die letzten Meinungsumfragen tabellarisch zusammengefasst:

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