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Russland nennt Brexit "innere Angelegenheit Großbritanniens"

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Russland nennt Brexit "innere Angelegenheit Großbritanniens"

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Der Kreml hat die Brexit-Entscheidung als innere Angelegenheit Großbritanniens bezeichnet. Am Rande einer Sicherheitskonferenz in Usbekistan in Zentralasien sagte Präsident Wladimir Putin:

“Es ist die Entscheidung Großbritanniens. Wir hatten und haben nichts damit zu tun und haben keine Pläne, um uns einzumischen. Der Entscheidung der britischen Bürger, die Europäische Union zu verlassen, werden bestimmte formale Verfahren folgen. Wir werden das sorgfältig beobachten und analysieren.”

Vor allem Russlands Nationalisten begrüßen den Brexit. In einer ersten Reaktion sagte der rechtsextreme Vorsitzende der Liberal-Demokratischen Partei Russlands Wladimir Schirinowski:

“Nach Großbritannien werden andere gehen. Die NATO wird scheitern, genauso wie Schengen und der Euro. Also begrüßen wir den russischen Rubel und die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und allen demokratischen Nationen Europas.”

Und der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma Alexei Puschkow sagte:

“David Cameron positionierte sich gegen einen Austritt. Er benutzte Russland und Putin, um den Leuten Angst zu machen. Er sagte, für den Austritt zu stimmen wäre ein katastrophaler Sieg für die russische Außenpolitik. Nichts davon hat ihm geholfen. Er hat sich zu sehr auf eine Seite gestellt.”

Russland hofft nach dem Brexit auf bessere Beziehungen zu Großbritannien. Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern ist seit jeher kompliziert.

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