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Dhaka trauert und will die Gewalt nicht hinnehmen

Die Geiselnahme von Dhaka, bei der am Samstag mehr als 20 Personen ihr Leben verloren, hat die Menschen in der Hauptstadt von Bangladesch tief getroffen.

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Die Geiselnahme von Dhaka, bei der am Samstag mehr als 20 Personen ihr Leben verloren, hat die Menschen in der Hauptstadt von Bangladesch tief getroffen. Auf einer Kundgebung gedachten Hunderte der Toten und forderten ein Ende der Gewalt, die sich ähnlich wie bei früheren Taten gezielt gegen Ausländer richtete.

“Solch ein Anschlag an einem Ort des öffentlichen Lebens mit unschuldigen Opfern, von denen viele in unserem Land zu Gast waren, ist für alle Menschen des Landes inakzeptabel”, sagte eine Frau. Eine andere betonte: “Damit so etwas nicht noch einmal passiert, müssen wir Bürger von Bangladesch zusammenstehen und für Schutz sorgen. Wir wollen nicht, dass es zu weiteren Vorfällen kommt.”

Nach Angaben der Regierung waren die sieben Angreifer, von denen sechs bei der Erstürmung des Lokals getötet wurden, Einheimische. Dass die Miliz Islamischer Staat für die Tat verantwortlich ist, bezweifeln die Behörden. Die Extremistenorganisation hatte behauptet, die Geiselnahme ausgeführt zu haben.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten warnt Reisende: “Terroristische Akte sind im ganzen Land möglich. Sie können sich auch gezielt gegen Ausländer und religiöse Minderheiten richten. Zu den möglichen Zielen von Terrorangriffen zählen öffentliche und touristische Einrichtungen sowie grosse Menschenansammlungen, z.B. belebte Märkte, Einkaufszentren, öffentlicher Verkehr (Bus-, Bahn-, Flug- und Schiffsverkehr) Nachtlokale, bekannte internationale Hotels, bei Ausländern beliebte Restaurants.”