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Nach Kritik: Griechenland will Lage in Flüchtlingscamps verbessern

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Nach Kritik: Griechenland will Lage in Flüchtlingscamps verbessern

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Griechenland will offenbar die Lage in den Flüchtlingslagern auf den Ägäis-Inseln verbessern. Das berichtet die Agentur Reuters unter Berufung auf eine anonyme Regierungsquelle. Hintergrund sind wachsende Spannungen unter den Migranten und Forderungen von Menschenrechtlern, sich um die Situation vor Ort zu kümmern. Unter anderem sollen neue Einrichtungen errichtet werden, hieß es.

Die Kinderrechtsorganisation Save the Children etwa warnte vor schlechten Zuständen in den Camps. Die Flüchtlingszahlen sind zuletzt wieder stark gestiegen. Die Aufnahmekapazitäten der Lager allerdings seien knapp, hieß es. Viele Migranten müssten auf dem Boden schlafen, außerdem gebe es nicht genügend Trinkwasser oder sanitäre Einrichtungen wir Toiletten und Duschen.

Jacqueline Hale von Save the Children: “Die Zahl der Neuankömmlinge hat sich seit dem Beginn des Sommers verdoppelt. Das ist besorgniserregend, da die Lager völlig überlastet sind. Besonders auf den Inseln Chios, Samos und Lesbos, wo wir aktiv sind. Kinder und ihre Eltern leben unter untragbaren Konditionen, und die Lage wird noch schlimmer. Wir wollen, dass die EU sofort ihre Hilfen für die Behörden in Griechenland aufstockt.”

Insgesamt sind derzeit mehr als 10.300 Migranten auf den drei genannten Inseln, so die Organisation. Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR haben seit Anfang August fast 1400 Migranten Griechenland erreicht. Das sind mehr als doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vormonats. Rückführungen von Migranten zurück in die Türkei gibt es derzeit kaum. Seit Inkrafttreten des sogenannten Flüchtlingspakts zwischen der EU und der Türkei wurden griechischen Angaben zufolge 476 Personen zurück in die Türkei geschickt.

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