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Mobilmachung gegen TTIP und Ceta in sieben deutschen Großstädten

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Mobilmachung gegen TTIP und Ceta in sieben deutschen Großstädten

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In sieben deutschen Großstädten haben zahlreiche Demonstranten gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta protestiert. Bei der Hauptkundgebung in Berlin waren laut Polizei rund 70.000 Menschen zusammengekommen. In Köln, München und Hamburg verzeichnete die Polizei jeweils bis zu 30.000 Demonstranten. Die Veranstalter sprachen von insgesamt 320.000 Teilnehmern.

In Berlin verlief die Demonstration ohne Zwischenfälle

Aufgerufen zu den Kundgebungen hatte ein Bündnis aus Gewerkschaften, Umweltverbänden und kirchlichen Gruppen. Sie befürchten, dass durch die geplanten Abkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) sowie Kanada (Ceta) Umwelt- und Sozialstandards untergraben werden.

Auch in Salzburg wurde demonstriert


Befürworter erwarten eine Ankurbelung des Wirtschaftswachstums. Durch TTIP würde mit rund 40 Prozent des globalen Handels der weltweit bedeutendste Wirtschaftsraum entstehen.

Der deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hält das TTIP-Abkommen mit den USA für gescheitert, befürwortet aber die Ceta-Vereinbarung mit Kanada, die als Blaupause für TTIP gilt. Am kommenden Montag will die SPD auf einer Parteiversammlung in Wolfsburg über ihre Haltung zu Ceta beraten. Teile der Partei stehen beiden Abkommen kritisch gegenüber.

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