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Nach Angriff: UNO setzt Hilfslieferungen nach Syrien fort


Syrien

Nach Angriff: UNO setzt Hilfslieferungen nach Syrien fort

Ab diesem Donnerstag sollen die Hilfs-LKW der UNO wieder nach Syrien fahren. Seit dem tödlichen Angriff vom Montag stehen sie in der Türkei an der Grenze, die UNO hatte die Fahrten ausgesetzt. Nun hieß es, die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der Lieferungen hätten begonnen, sie sollten so schnell wie möglich in den entsprechenden Gebieten eintreffen.

Bei dem Angriff am Montag waren 21 Zivilisten ums Leben gekommen. Die USA beschuldigen Russland, für das Bombardement des Konvois verantwortlich zu sein. Moskau weist dies zurück. Gleichzeitig veröffentlichte das russische Militär ein Drohnenvideo, auf dem laut dem Ministeriumssprecher zu sehen sein soll, wie Rebellen mit einem Granatwerfer den Konvoi begleiten.

Unterdessen gehen die Kämpfe weiter. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gab es sechs Luftangriffe auf die Stadt Talbiseh in der Provinz Homs. Augenzeugen berichteten von Fassbomben. Eine Frau soll ums Leben gekommen sein. Die Schulen im Ort seien wegen der Heftigkeit des Bombardements geschlossen worden, hieß es. Auf unbestätigten Videos, die aus der Stadt kommen sollen, sind auch verletzte Kinder zu sehen, die in einem Krankenhaus behandelt werden.

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