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Neue Bombardierungen von Ostaleppo fordern zahlreiche Opfer

Bei neuen Luftangriffen auf die Rebellengebiete im Osten der syrischen Stadt Aleppo sind nach Angaben von Helfern und Aktivisten bis zu 50 Zivilisten getötet worden.

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Rettungskräfte der Organisation Weißhelme bergen einen offenbar noch lebenden Jungen aus den Trümmern eines kurz zuvor zerbombten Hauses im umkämpften Aleppo. Bei der jüngsten Welle von Luftangriffen auf den belagerten Ostteil der Stadt und das Umland sind nach unterschiedlichen Angaben seit Dienstag zwischen 25 und über 50 Zivilisten getötet worden. Laut der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden zudem etliche Menschen verletzt. Unter den Trümmern werden noch zahlreiche Verschüttete vermutet.

Die Mehrzahl der Bombardierungen galt den Stadtteilen Bustan al-Kasr und Al-Ferdous. Die Regierung in Damaskus will Aleppo vollständig aus den Händen von Rebellengruppen zurückerobern.

Auch ein Marktplatz in Al-Ferdous soll bombardiert worden sein

Schwere Kampfhandlungen gab es auch in der südlich von Aleppo gelegenen Provinz Hama. Nach der Einnahme der Stadt Kokab berichtete die syrische Armee von heftigem Widerstand örtlicher Rebellengruppen. Die Armee habe Munition und Fahrzeuge der Rebellen sichergestellt und zerstört. Mehrere nördliche Gebiete der Provinz Hama stünden wieder unter Kontrolle von Regierungstruppen und deren Verbündeten.