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IS-Massaker an Gefangenen und aufständischen Zivilisten bei Mossul

IS-Kämpfer sollen Dutzende gefangene Polizisten und Soldaten ermordet und einen versuchten Aufstand von Zivilisten blutig gerächt haben.

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IS-Massaker an Gefangenen und aufständischen Zivilisten bei Mossul

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IS-Dschihadisten haben möglicherweise Dutzende Gefangene ermordet, die sie auf dem Rückzug aus mehreren Ortschaften mitnahmen. Das berichtet unter anderem ein Angehöriger des Regionalparlaments der Provinz Niniveh. Demnach handelt es sich bei den meisten Getöteten um ehemalige Angehörige der irakischen Polizei und Armee.

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"Die Zivilisten haben eine Revolution versucht"

Auch Zivilisten berichten von Massakern, so Sabry Abdullah aus der Ortschaft Al-Hud. “Die Zivilisten haben eine Revolution versucht und Daesch-Kämpfer (IS-Milizionäre) getötet, sieben oder neun von ihnen.” Die seien dann aber mit Verstärkung zurückgekommen. “Von anderen Ortschaften in der Nähe. Dann haben die Daesch-Kämpfer Zivilisten in meinen Dorf exekutiert, 25 oder 27 Menschen. Zivilisten von hier.”

Der kurdische Politiker und vormalige irakische Außenminister und Finanzminister Hoshiyar Zebari machten ähnliche Angaben. Mit der Revolte vor einer Woche hätten die Bewohner die vorrückenden Kräfte unterstützen wollen.

IS-Milizionäre exekutierten den Berichten nach immer wieder Menschen, um sich Gefangener zu entledigen und um die Zivilbevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen und Aufstände zu unterbinden.