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Amtseid in Athen: Regierungsumbildung soll Geldgeber beruhigen

Als Reaktion auf schwächelnde Umfragewerte hat der griechische Ministerpräsident sein Kabinett umgebaut, reformunwillige Minister mussten gehen. So soll den Gläubigern des Landes Verlässlichkeit signa

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Amtseid in Athen: Regierungsumbildung soll Geldgeber beruhigen

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Einen Tag nach ihrer Umbildung ist die neue griechische Regierung in Athen vereidigt worden. Der linke Regierungschef Alexis Tsipras hatte nach zunehmend negativen Umfragewerten das Kabinett umgestaltet. Mehrere Minister wurden abgesetzt. Gehen mussten etwa die bisherigen Ressortchefs für Energie und Schifffahrt. Beide hatten die Privatisierung staatlicher Unternehmen ihm Rahmen nationaler Sparmaßnahmen torpediert.

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"Wir müssen einiges reparieren, bestimmte Einstellungen ändern und alles tun, um das Land aus der langjährigen wirtschaftlichen Krise herauszubekommen. Deswegen haben wir alle nötigen Änderungen im Kabinett vorgenommen."

Alexis Tsipras Ministerpräsident Griechenland

“Wir müssen einiges reparieren, bestimmte Einstellungen ändern und alles tun, um das Land aus der langjährigen wirtschaftlichen Krise herauszubekommen. Deswegen haben wir alle nötigen Änderungen im Kabinett vorgenommen”, so Ministerpräsident Tsipras.

Innenpolitisch will er mit der Umbildung einen “dynamischen Neustart” signalisieren, wie seine Parteizeitung angekündigt hatte. In jüngsten Umfragen lag die Regierungspartei Syriza zwischen sechs und 12 Prozentpunkte hinter der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia. Der für die Verhandlungen mit Griechenlands Gläubigern zuständige Finanzminister Euklid Tsakalotos blieb im Amt

“Mit der Umbildung verfolgt Tsipras vor allem ein Ziel: die schwächelnden Umfragewerte seiner Partei zu stabilisieren”, so Euronews-Reporter Stamatis Giannisis in Athen. “Die Geldgeber des Landes sollen davon überzeugt werden, dass die griechische Verwaltung hinter den verordneten Reformen steht.” Erst dann können über einen möglichen Erlass von Schulden gesprochen werden.