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Der schwierige Sturm auf Mossul


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Der schwierige Sturm auf Mossul

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Der Kampf um Mossul dauert an. Die irakische Armee stößt bei ihrem Vormarsch auf heftigen Widerstand der IS-Milizen.

Vor knapp einem Monat haben die irakischen Truppen ihre Offensive auf Mossul begonnen. Sie rücken immer näher an die IS-Hochburg heran.

In Baschika, rund zehn Kilometer von Mossul entfernt stellten kurdische Peschmerga einen mutmaßlichen Islamisten. Er sagte, dass sich im Haus noch drei oder vier IS-Kämpfer befinden würden, die sich nicht ergeben wollten.

Die Stadt Baschika befindet sich im Nordosten von Mossul. Sie ist so gut wie verlassen. Lediglich ein Dutzend Islamisten sollen sich in den Häusern verschanzt haben.

Die irakischen Spezialkräfte sind bereits in den Osten der Stadt Mossul eingedrungen. Doch sie kommen nur sehr langsam voran. Sie versuchen nach eigenen Angaben die Zivilisten zu schützen. Gleichzeitig müssten sie sich vor den Fallen der IS-Selbstmordattentäter in Acht nehmen.

Bislang sind rund 45.000 Menschen aus Mossul geflohen. Die Uno berichtet von Massenhinrichtungen, Folter, Sexualverbrechen an Frauen und Mädchen sowie von der Zwangsrekrutierung von Kindern. Experten zufolge könnte der Kampf um die Stadt noch Wochen dauern.

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