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Arbeitslosigkeit fällt nach Brexit-Votum auf Elf-Jahrestief


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Arbeitslosigkeit fällt nach Brexit-Votum auf Elf-Jahrestief

Das Brexit-Votum hat sich offenbar nicht negativ auf den britischen Arbeitsmarkt ausgewirkt. Gegen alle Erwartungen sank in den vergangenen Monaten die Arbeitslosenquote von niedrigem Niveau aus weiter auf noch 4,8 Prozent. Allerdings zeichnet sich zu Beginn des vierten Quartals bereits eine Eintrübung ab, die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung kletterte im Oktober so stark wie seit Mai nicht mehr. Neu entstanden sind lediglich 49 000 Jobs, die Quote lag deutlich unter den Erwartungen von Analysten, die mit einem Plus von 91 000 Jobs gerechnet hatten. Die Löhne stiegen nach wie vor moderat: Die Briten befürchten, dass der Brexit früher oder später auf die Konjunktur durchschlägt und damit auch am Arbeitsmarkt ankommt. Die Bank of England rechnet damit, dass die Arbeitslosenquote innerhalb von zwei Jahren auf 5,6 Prozent ansteigen wird. Währenddessen verkündete Google des Ausbau der Londoner Niederlassung und versprach bis zu 3000 neue Jobs.

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