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Flüchtlingsroute Mittelmeer: Mehr Gerettete, mehr Tote


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Flüchtlingsroute Mittelmeer: Mehr Gerettete, mehr Tote

Die italienische Küstenwache hat binnen zwei Tagen rund 1400 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Am Morgen erreichte ein Schiff mit 600 Menschen Catania. An Bord waren auch acht Leichen. Allein am Dienstag gab es 12 Rettungseinsätze.

Die Internationale Organisation für Migration
schätzt, dass rund 368.000 Menschen seit Anfang 2016 Europa auf dem Seeweg erreicht haben, etwa 4600 haben die Überfahrt bisher nicht überlebt, 1000 mehr als 2015.

Laut Hilfsorganisationen ist der Seeweg zwischen Libyen und Italien zur wichtigsten Route für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa geworden schätzt, dass rund 368.000 Menschen seit Anfang 2016 Europa auf dem Seeweg erreicht haben, etwa 4600 haben die Überfahrt bisher nicht überlebt, 1000 mehr als 2015.

Laut Hilfsorganisationen ist der Seeweg zwischen Libyen und Italien zur wichtigsten Route für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa geworden.

Die italienische Polizei zerschlug einen Schleuserring mit Verbindungen nach Deutschland. Ein Mann aus Karlsruhe gelte als Kopf der Bande und sei am Mittwoch festgenommen worden, teilten die Ermittler im süditalienischen Salerno mit. Die insgesamt 13 Verdächtigen sollen Migranten aus Somalia mit gefälschten Dokumenten sowie Zugtickets nach Deutschland, Frankreich und Skandinavien ausgestattet haben.
Der Hauptverdächtige wurde mit europäischem Haftbefehl in Karlsruhe festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Neun weitere Verdächtige, die in verschiedenen Orten in Italien festgenommen wurden, kamen ebenfalls in U-Haft.

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