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Europol warnt vor neuen Attentaten in Europa


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Europol warnt vor neuen Attentaten in Europa

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Die Miliz Islamischer Staat plant nach Informationen der europäischen Polizeibehörde Europol neue Terroranschläge in Europa. Durch die Gebietsverluste der IS-Dschihadisten in Syrien und dem Irak steige in naher Zukunft die Gefahr neuer Attentate, warnt das europäische Anti-Terrorismus Zentrum der Behörde in Den Haag. Der IS habe vermutlich bereits neue Taktiken für Angriffe gegen den Westen entwickelt. Anschläge könnten sowohl von vernetzten Gruppen als auch Einzeltätern verübt werden, sagte Europol-Direktor Rob Wrainwright nach der Vorstellung des Berichts Gefahr neuer Anschläge ist sehr präsent, fürchte ich. Aber die Antworten werden auch stärker ausfallen. Im Endeffekt werden wir die Bedrohung durch die IS-Miliz abschwächen können. Aber noch sind wir nicht soweit.”_

Die Terrorismus-Experten schätzen unter anderem die Gefahr durch Autobomben als hoch ein. Das Know-how der Anwendung von Sprengstoff hätten Dschihadisten in den Kriegsgebieten in Nahost erworben. Auch ein Einsatz von chemischen oder biologischen Waffen sei denkbar.

Der EU-Anti-Terrorismus-Koordinator Gilles de Kerchove warnte:“Es wäre ein großer Fehler zu glauben, dass die Bedrohung nur von außerhalb kommt. Innerhalb Europas gibt es viele für Radikalisierung anfällige Menschen.”

Nach Einschätzungen von de Kerchove könnten sich bereits mehrere Dutzend potenzielle IS-Terroristen in Europa aufhalten, die mit der dschihadistischen Ideologie indoktriniert seien. Von ihnen gehe eine große Gefahr aus.

euronews-Interview mit Wrainwright im Jahr 2011

Der Europol-Report und die 10 wichtigsten Aussagen im Original

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