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Im Internet: Trudeau und eine halbe Zwiebel gegen Trump


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Im Internet: Trudeau und eine halbe Zwiebel gegen Trump

Donald Trump hatte schon bevor er gewählt wurde, Millionen Follower in den sozialen Medien, sein Twitter-Konto haben zur Zeit von mehr als 22 Millionen andere User abonniert. Doch auch der Widerstand gegen die Entscheidungen des neuen US-Präsidenten regt sich im Internet.

Nach dem Dekret zum Einreisestopp in die USA aus vorwiegend muslimischen Ländern, twitterte der Regierungschef von Kanada, er wolle weiterhin Verfolgte unabhängig von ihrem Glauben willkommen heißen.


Nach seinem #WelcomeToCanada-Tweet schreibt Trudeau auf Twitter, ein Kanadier sei ein Kanadier, die kanadischen Behörden bemühten sich um Aufklärung aus den USA bezüglich des Einreisestopps.

Der FREITAG- und SPIEGEL-Journalist Jakob Augstein meint, Trump sei in Hamburg nicht willkommen.


Der Iran lässt nach Trumps Entscheidung im Gegenzug keine US-Büger mehr einreisen, Teheran hatte schon zuvor den neune US-Präsidenten kritisiert. In den sozialen Medien weisen viele User darauf hin, dass man einen iranischen Pass gar nicht abgeben kann.


Auch der deutsche Abgeordnete Omid Nouripour ist im Prinzip vom Trumps Einreisestopp in die USA betroffen. Er bekommt auf Twitter viel Zuspruch für seine Kritik am US-Präsidenten.


Inzwischen twittert Donald Trump auch Auszüge aus seinen Reden mit Videoausschnitten, aber es gibt weiterhin sehr undiplomatische Tweets. So beschuldigt der US-Präsident die New York Times, sie habe bei den Wahlen von Anfang an Unrecht gehabt und verbreite FAKE NEWS.


Neben den Protesten gegen Trumps Einreisestopp und dem Aufschrei im Internet gibt es auch eine halbe Zwiebel (in einer Plastiktüte), die seit der Amtseinführung am 20. Januar auf Twitter versucht, genauso viele Anhänger wie der US-Präsident zu bekommen.


Bisher haben die Anti-Trump-Tweets aus der Küche mehr als 739.000 Follower.

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