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Nicht weitersagen: Japans US-Exporte laufen blendend


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Nicht weitersagen: Japans US-Exporte laufen blendend

Japans Wirtschaft ist Ende 2016 das vierte Quartal in Folge gewachsen, vor allem wegen gut laufender Exporte.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Oktober bis Dezember auf das Jahr hochgerechnet um 1,0 Prozent zu, so die Regierung in Tokio.

Zwar stagnierte der private Konsum – er steht in Japan für rund 60 Prozent der Wirtschaftsleistung – im Schlussquartal 2016, trotz jahrelanger Versuche des Staates, die Ausgaben der heimischen Verbraucher anzukurbeln. Εin Grund sind steigende Preise für viele Lebensmittel, die an der Kaufkraft nagen.

Wichtigste Konjunkturstütze waren die Exporte, vor allem in die USA und China, die wichtigsten Handelspartner Japans. Beflügelt vom schwachen Yen, wuchsen sie so kräftig wie seit zwei Jahren nicht. Insgesamt legten die japanischen Ausfuhren in den Monaten Oktober bis Dezember demnach im Quartalsvergleich um 2,6 Prozent zu.

Trotz eines positiven diplomatischen Auftakts hatte das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Ministerpräsident Shinzo Abe am Wochenende die tiefen Bedenken über den wachsenden Protektionismus der USA nicht beseitigen können. Trump wirft Japan seit Jahren vor, es halte den Yen zum Dollar künstlich schwach, steigere so seine Exporte in die USA und erschwere zugleich US-Firmen den Verkauf ihrer Produkte in Japan.

“Ich glaube nicht, dass dieser Gipfel ein Hinweis auf eine Veränderung der Trump-Haltung war, dass ein US-Handelsdefizit schlecht ist”, so Yoshimasa Maruyama, Chefvolkswirt bei SMBC Nikko Securities.

su mit Reuters, dpa

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