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Bayrou kandidiert nicht für Präsidentenamt in Frankreich


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Bayrou kandidiert nicht für Präsidentenamt in Frankreich

Der unabhängige französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron hat einen wichtigen neuen Unterstützer gewonnen. Der Zentrumspolitiker François Bayrou verzichtete am Mittwoch auf eine eigene Kandidatur für die Wahl in gut zwei Monaten. Er begründete diesen Schritt mit der Gefahr eines Erfolgs der Rechtspopulistin Marine Le Pen von der Front National. Le Pen liegt in Umfragen für den ersten Wahlgang klar vorn. Bayrou sagte, ein Erfolg Le Pens bedrohe Frankreich und Europa. Er habe deswegen beschlossen, Macron das Bündnis anzubieten.

Macron antwortete auf das Angebot via Twitter. Eine Allianz mit Bayrou sei gegründet auf gemeinsamen Werten und Ideen, schrieb er. Er akzeptiere.

Bayrou hatte lange gezögert, wem er seine Unterstützung anbieten würde. Auf Twitter hatte er noch vor rund zwei Wochen geschrieben, er wisse nichts über Macrons Programm, und es habe nicht sehr viel Substanz.

Macron, der ehemalige Wirtschaftsminister, gilt zusammen mit dem konservativen François Fillon als ein möglicher Favorit für den Einzug in die entscheidende Stichwahl. Die Franzosen wählen ihren neuen Staatschef in zwei Wahlgängen am 23. April und am 7. Mai.

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