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London: May empfängt Macron zu Brexit-Gespräch


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London: May empfängt Macron zu Brexit-Gespräch

Mit Emmanuel Macron hat die britische Premierministerin Theresa May erstmals einen französischen Präsidentschaftskandidaten empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem unabhängigen Bewerber stand laut Medienberichten der geplante EU-Austritt Großbritanniens. Anschließend traf der 39-jährige EU-Befürworter den britischen Finanzminister Philip Hammond.

Bei einer Rede vor in London lebenden Franzosen sagte Macron, er wolle dafür sorgen, dass talentierte Leute wie Banker und Akademiker von der Insel nach Frankreich kämen. In London leben geschätzt bis zu 300.000 Franzosen.

Macron sprach auch die Bedeutung der Brexit-Verhandlungen an:“Die Bewahrung von Europa, der gemeinsame Markt und die Europäische Union stehen im Moment auf dem Spiel. Wenn wir diesen Brexit nicht gut verhandeln, wird jeder geschwächt. Und dann werden wir natürlich Interessen Frankreichs verteidigen.”

Macron gilt als einer der Favoriten im Präsidentschaftsrennen. Umfragen trauen dem Ex-Wirtschaftsminister zu, im entscheidenden Duell die rechtspopulistische Front National-Chefin Marine Le Pen zu schlagen und damit eine Abkehr Frankreichs von Europa zu verhindern. Zuletzt war Macron wegen Äußerungen über die koloniale Vergangenheit Frankreichs in die Kritik geraten.

In Frankreich wird in zwei Runden am 23. April und 7. Mai gewählt. Der Einzug von Le Pen in die Stichwahl gilt als sicher.

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