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Moreno knapp am Triumph vorbei: Stichwahl um Präsidentenamt in Ecuador


Ecuador

Moreno knapp am Triumph vorbei: Stichwahl um Präsidentenamt in Ecuador

Der neue Präsident von Ecuador wird in einer Stichwahl ermittelt. Die zweite Runde der Präsidentschaftswahl zwischen dem linksgerichteten Regierungskandidaten Lenín Moreno und dem konservativen Oppositionspolitiker Guillermo Lasso ist am 2. April geplant.

Nach der Auszählung fast aller Stimmen der ersten Runde kam Moreno laut der Wahlbehörde auf 39,35 Prozent der Stimmen. Auf Lasso entfielen demnach 28,11 Prozent. Moreno verpasste den Sieg nur knapp: Mit 40 Prozent der Stimmen und einem Vorsprung von zehn Prozentpunkten auf den Zweitplatzierten wäre er direkt in den Präsidentenpalast eingezogen.

Moreno will die linke Politik von Präsident Rafael Correa fortsetzen und soziale Programme für arme Bevölkerungsschichten weiter ausbauen.

Lasso strebt einen Politikwechsel an und will das Asyl für Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London beenden. Assange lag mit seiner Prognose des Wahlausgangs für Moreno 0,2 Prozentpunkte unter dem Endergebnis.

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