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Trauriger Tag für die Brexit-Gegner


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Trauriger Tag für die Brexit-Gegner

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Für die einen ein Grund zum Feiern, für die anderen 48 Prozent ein trauriger Tag. Fast die Hälfte der britischen Wähler hatten sich den Verbleib in der EU gewünscht, doch für Proteste ist es zu spät. Die Brexit-Gegner sind nun vor allem um Schadensbegrenzung bemüht.

“Es ist ein trauriger Tag, ich war für einen Verbleib in der EU. Aber ich und die Labour-Partei haben das Ergebnis (des Referendums) akzeptiert, jetzt geht es darum bei den Verhandlungen das Beste für unser Land rauszuholen und die Zukunft zu gestalten. Wir schauen also nicht zurück, sondern nach vorn. Aber natürlich schwingt da auch Traurigkeit mit, ich wollte in der EU bleiben”, so Keir Starmer, Brexit-Sprecher der oppositionellen Labour-Partei.

“Wir müssen nun weitermachen und dürfen kein Trübsal blasen und unsere Wunden lecken. Pro-Europäer haben nun eine sehr wichtige, verfassungsrechtliche Rolle. Hier im Gebäude hinter mir, im Parlament müssen die Brexit-Befürworter nun kontrolliert werden, damit sie ihre Versprechen, die sie dem britischen Volk gemacht haben, auch einhalten”, erklärt der Liberaldemokrat und frühere Vizepremier Nick Clegg.

Die Opposition will einen “harten Brexit” verhindern- also auf keinen Fall ohne ein Abkommen mit der EU zum März 2019 aus der Union aussscheiden. Premierministerin Theresa May meint mittlerweile: Besser kein Deal, als ein schlechter Deal. Doch die zahlreichen britischen Proeuropäer hoffen darauf, dass ihr Land trotz Brexit so eng wie möglich mit der EU verbunden bleibt.

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