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Trauer um getöteten Pariser Polizisten


Frankreich

Trauer um getöteten Pariser Polizisten

Noch während der Attacke auf Polizisten auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées im Zentrum von Paris zückte ein Zeuge sein Handy. Er saß in einem nahegelegenen Café, als der Angreifer das Feuer eröffnete.

“Wir hörten plötzlich so etwas wie Gewehrschüsse. Wir waren uns nicht sicher, es ging ja ganz schnell. Nach zehn oder zwanzig Sekunden dann noch einmal. Da waren wir uns dann sicher, dass es Schüsse sind, genau hinter uns. Die Leute haben geschrien, gerufen, sind überall herumgerannt”, so Mohannad Sulaimann Alnoaimi.

Am Freitag versammelten sich mehr als 100 Polizisten in der Nähe des Eiffel-Turms, um dann wenig später am Ort des Anschlags an ihren getöteten Kollegen zu erinnern – an Xavier Jugelé. Auch auf ihn hatte der 39-jährige Franzose Karim Cheufi das Feuer eröffnet. Er selbst starb durch eine Kugel der Polizei.

Die Stimmung war nachdenklich am Freitag in Paris. Unter die Trauer mischte sich Kritik an der Stadtverwaltung. Die hatte die Flaggen in der Hauptstadt nicht auf Halbmast setzen lassen. Auch die Beleuchtung des Eiffel Turms wurde nicht ausgeschaltet. Dies war beispielsweise nach dem LKW-Angriff in London der Fall gewesen.

Auch die Pompiers de Paris, die Feuerwehr der französischen Hauptstadt, drückte den Angehörigen des getöteten Polizisten ihre Anteilnahme über die sozialen Netzwerke aus.

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