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Angreifer von Paris hatte Zettel mit Bezug zum "IS" bei sich

Der Zettel fiel dem 39-jährigen Angreifer am Tatort auf den Champs-Élysées vermutlich aus der Tasche. Darauf wird die Terrormiliz Islamischer Staat verteidigt.

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Nach dem Anschlag auf Polizisten auf den Pariser Champs-Élysées haben die Ermittler den getöteten Angreifer identifiziert. Polizisten durchsuchten eine Wohnung in einem Vorort von Paris, in der der Mann zuletzt gewohnt haben soll.

Dem Pariser Terrorstaatsanwalt François Molins zufolge trug der 39-Jährige eine Botschaft mit sich, die eine Verbundenheit mit der Terrormiliz Islamischer Staat nahelegt. “In der Nähe seines Körpers wurde ein Zettel gefunden, der ihm wahrscheinlich aus der Tasche gefallen ist. Darauf befindet sich ein handschriftlicher Text, die den “Islamischen Staat” verteidigt”, erklärte Molins bei einer Pressekonferenz. “Zwischen den Sitzpolstern im Auto wurden noch weitere Zettel gefunden – mit Adressen von mehreren Polizeidienststellen.”

Bei dem Angriff wurde ein Polizist getötet, drei weitere Personen wurden verletzt. Der Täter wurde von der Polizei niedergeschossen.

Der mutmaßliche Terrorist soll in Chelles östlich von Paris gewohnt haben. Ein Nachbar, der seinen Namen nicht nennen möchte, beschreibt ihn als Einzeltäter: “Nein, er hat den Islam nicht praktiziert. Um ehrlich zu sein, er hat hat getrunken und geraucht. Ich habe nie beobachtet, dass er den Glauben praktiziert hat.”

Die Behörden hatten den Mann Anfang des Jahres bereits im Visier. Nach Angaben der Ermittler hab es Hinweise auf Äußerungen gegeben, dass er Polizisten umbringen wollte. Die Untersuchung habe jedoch zunächst keine ausreichenden Beweise erbracht.