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Hungersnot im Jemen: "Ein Wettlauf gegen die Zeit."

Im vom Bürgerkrieg zerrissenen Jemen bahnt sich eine Tragödie an.

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Hungersnot im Jemen: "Ein Wettlauf gegen die Zeit."

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Im vom Bürgerkrieg zerrissenen Jemen bahnt sich eine Tragödie an. Millionen Kinder sind in akuter Gefahr, sie drohen zu verhungern. Das Kinderhilfswerk UNICEF spricht von einem Wettlauf gegen die Zeit.

Bei einem Treffen in Genf hat UN-Generalsekretär António Guterres eindringlich zu Spenden aufgerufen. Es werden knapp zwei Milliarden Euro benötigt.

Guterres sagte: Im Durchschnitt stirbt im Jemen alle zehn Minuten ein Kind unter fünf Jahren an einer vermeidbaren Krankheit. Das bedeutet, dass allein während der heutigen Konferenz im Jemen 50 Kinder sterben werden. Und all diese Toten hätte man verhindern können. Wir müssen jetzt sofort handeln, um Leben zu retten.

Im Jemen kämpfen die Huthi-Rebellen und die von Saudi-Arabien und einer Militärkoalition unterstützte Regierung um die Macht. Die Zivilisten sind zwischen den Fronten eingekesselt und den Bombardierungen ausgeliefert.

Muhannad Hadi vom Welternährungsprogramm betonte: Die internationale Gemeinschaft und die UN, alle gemeinsam müssen handeln und zwar schnell. Wenn wir nicht nicht heute eingreifen und sehr schnell handeln, wird im Jemen eine Hungersnot herrschen.

Die Lage ist umso problematischer, da das bitterarme Land fast 90 Prozent der Lebensmittel importieren muss. Die Versorgung ist komplett zusammengebrochen. Nach UN-Angaben wissen rund sieben Millionen Menschen nicht, wo sie die nächste Mahlzeit bekommen können.