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Afrika-Konferenz: Merkel will Geld und Waffen nach Afrika schicken


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Afrika-Konferenz: Merkel will Geld und Waffen nach Afrika schicken

Rund einen Monat vor dem G20-Gipfel in Hamburg hat in Berlin eine Vorbereitungskonferenz mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs stattgefunden. Afrika wird das Schwerpunktthema in Hamburg sein, aber schon jetzt hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel umfangreiche Hilfsprogramme für Ghana, Tunesien und die Elfenbeinküste angekündigt. “Reformchampions” nennt Entwicklungsminister Gerd Müller diese Länder. 300 Millionen Euro sollen alleine im aktuellen Jahr fließen. Durch das deutsche Engagement sollen auch andere G20-Staaten zur Hilfe animiert werden.

Merkel äußerte Verständnis für die Menschen, die aus Hoffnungslosigkeit Afrika Richtung Europa verlassen. Mit der Untertstützung würden die G20-Staaten auch mehr Sicherheit für sich selbst schaffen, so die Kanzlerin auf der Konferenz.

Desweiteren sprach sich Merkel für Waffenlieferungen nach Afrika aus, um den Terrorismus zu bekämpfen. Der Kampf gegen Extremisten war auch das Thema von Ägyptens Staatspräsident Abdel-Fattah al-Sissi. Er forderte in einer Rede stärkere internationale Anstrengungen, die Finanzierung von Terrornetzwerken zu bekämpfen.

Kritik kam von Entwicklungshilfeorganisationen. Sie forderten, den Schwerpunkt nicht nur auf Investitionen zu legen, stärker die Entwicklung im ländlichen Raum zu fördern und Waffenlieferungen in Konfliktregionen zu stoppen.

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