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Anspannung am Tempelberg: Weiter Gewalt befürchtet


Israel

Anspannung am Tempelberg: Weiter Gewalt befürchtet

Einen Tag nachdem Israel die Metalldetektoren am Eingang zur Al-Aksa Moschee wieder entfernt hat, ist an eine Rückkehr zur Normalität nicht zu denken. In der Nacht zum Mittwoch eskalierte die Gewalt am Jerusalemer Tempelberg erneut, 16 Palästinenser wurden durch israelische Sicherheitskräfte teils schwer verletzt. Die Palästinenser fordern freien Zugang zu ihren Gebetsstätten ohne zusätzliche Kontrollen oder Überwachung durch Israel.

Mazid Kaluti ein ortsansässiger Palästinenser erklärt:
“Wir werden niemals Metalldetektoren oder ähnliches akzeptieren, Kameras oder irgendwas anderes, das der Al-Aksa Moschee und unserer Religion oder unserer Beziehung zu ihr schadet. Wir halten daran fest und wir werden niemandem erlauben, auch nur ein bißchen dieses reinen Ortes zu berühren.”

Am 14. Juli hatten arabische Attentäter zwei israelische Polizisten am Eingang zum Tempelberg erschossen, die Angreifer wurden ebenfalls getötet. Nach dem Vorfall hatte Israel neue Sicherheitskontrollen mit Metalldetektoren für muslimische Gläubige eingerichtet.

Der Tempelberg ist sowohl für Juden als auch Muslime heilig.