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"Kedi" - Istanbul aus Katzensicht

Eine Dokumentation über das Leben der wilden Katzen in Istanbul und über die Menschen, die sich um sie kümmern.

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"Kedi" - Istanbul aus Katzensicht

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Sie sind die heimlichen Herrscher Istanbuls – mit ihrer Dokumentation Kedi – von Katzen und Menschen gelingt der türkischstämmigen Regisseurin Ceyda Torun ein poetischer Blick auf die türkische Metropole. Die Samtpfoten sind für die Einwohner mehr als nur Straßenkatzen: Sie sind Persönlichkeiten wie Sari, die Gaunerin, oder die verschmuste Bengü, alte Freunde oder nur flüchtige Bekanntschaften.

In der Stadt gibt es schon seit den Tagen des Osmanischen Reiches tausende Katzen. Torun zeigt in bodennaher Kamerafahrt auf Katzenhöhe und in Kommentaren der Menschen, die sich um die Streuner kümmern, dass die Tiere nach wie vor zum Alltag der Einwohner gehören. Sie leben – meist – friedlich und zum gegenseitigen Vorteil Seite an Seite mit den Zweibeinern. “Sie absorbieren alle deine negative Energie”, sagt ein Schuhverkäufer über sie.

In den USA läuft “Kedi” seit Februar und ist zur dritterfolgreichsten Doku aller Zeiten avanciert. Auch in deutschsprachigen Kinos ist der Streifen bereits angelaufen.