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Barcelona: Auf Terror folgt Solidarität

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Barcelona: Auf Terror folgt Solidarität

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Die Touristen waren in den vergangenen Monaten oft ein Streitthema in Barcelona, einem der beliebtesten Reiseziele in Europa. Jetzt, nach dem Anschlag im Herzen der Stadt, zeigen sich die Menschen in Barcelona aber solidarisch. Solidarisch mit denen, die nicht mehr wissen, wohin sie sollen: Gestrandete Reisende, Menschen, die nicht in ihre Hotels zurück können, weil das Gebiet weiträumig abgesperrt ist.

Einer, der hilft, ist Mohammed. Auf seinem Auto klebt ein eilig zusammengebasteltes Schild. In Spanisch und Englisch bietet er darauf Betroffenen Gratisfahrten an. “Die Menschen hatten Angst, manche wussten nicht, was passiert war”, erzählt der junge Mann. “Ich habe schwedische Touristen mitgenommen. Ihre Tochter war ganz nahe an dem Ereignis dran. Sie hat sich an einem Kiosk am Bein verletzt. Sie hatten große Angst. Es macht mich traurig, wenn ich nur daran denke.”

Die Tourismusbehörde hat Betroffenen Übernachtungsmöglichkeiten angeboten. Es heißt, die Hotels seien offen für die, die jetzt eine Bleibe bräuchten. Mehr als 50 Hotels sollen sich in dem abgesperrten Gebiet befinden.