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5 Tote und 4 Festnahmen: Anschlag laut Polizei in Barcelona von langer Hand geplant

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5 Tote und 4 Festnahmen: Anschlag laut Polizei in Barcelona von langer Hand geplant

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Die Polizei in Spanien glaubt, dass der mutmaßliche Attentäter unter den Männern ist, die nach der Verfolgungsjagd in Cambrils getötet wurden.
Zuvor war ein vierter Verdächtiger festgenommen worden. Drei der vier Festgenommenen kommen aus Marokko, einer aus Spanien. Das erklärte die Polizei nach der Pressekonferenz des spanischen und des katalanischen Regierungschefs, die die Arbeit der Sicherheitskräfte gelobt und unterstrichen hatten, dass es gelte, weiterhin zusammenzustehen und zusammenzuarbeiten.

Laut dem Chef der Sicherheitskräfte in Barcelona war der Anschlag von langer Hand geplant.

Bei dem Einsatz in Cambrils wurden sieben Menschen verletzt, eine Frau ist danach seinen Verletzungen erlegen. Offenbar hatten die mutmaßlichen Terroristen sie überfahren. Unter den Verletzten war auch ein Polizist. Nach spanischen Medienangaben seien die Täter in einem Wagen von der Polizei kontrolliert worden. Als dieser nach einer Verfolgung umgekippt sei, seien sie geflohen und dann niedergeschossen worden.

Der Fahrer des weißen Lieferwagens war in Barcelona ungebremst mit etwa 80 Stundenkilometern in die Menge auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona gerast.

Nach Einschätzung des Innenministeriums könnte die Zahl der Todesopfer des Anschlags in Barcelona weiter steigen. Rund 100 wurden verletzt, einige davon sehr schwer, sagte der Innenminister der katalanischen Regionalregierung, Joaquim Forn. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag laut ihrem Sprachrohr Amak für sich.