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Vorsichtige Wende der EZB

Die Europäische Zentralbank hat angekündigt, ihre monatlichen Käufen von Staatsanleihen ab kommendem Januar zu halbieren.

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Vorsichtige Wende der EZB

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat eine vorsichtige Wende in der Geldpolitik eingeleitet: Sie will ihr eigentlich Ende 2017 auslaufendes Programm zum Ankauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren verlängern – allerdings in deutlich reduziertem Umfang.

“Die wichtigsten EZB-Zinssätze wurden unverändert beibehalten, und wir gehen weiterhin davon aus, dass sie über einen längeren Zeitraum auf dem jetzigen Niveau bleiben und über den Horizont unserer Nettokäufe hinausgehen”, sagte EZB-Präsident Mario Draghi.


Statt 60 Milliarden Euro pro Monat will die EZB nur noch die Hälfte, also 30 Milliarden Euro für die Anleihekäufe ausgeben. Und das bis mindestens Ende September 2018. Auf den Einstieg zum Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik reagierten Anleger erleichtert. Der Deutsche Aktienindex kletterte mit 200 Punkten plus auf eine neue Bestmarke.