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Südostasien-Gipfel: Asean-Staaten reden über Nordkorea

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Südostasien-Gipfel: Asean-Staaten reden über Nordkorea

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Beim Südostasiengipfel in der philippinischen Hauptstadt Manila haben sich die Teilnehmer mit den großen Konflikten in der Region beschäftigt. Im Entwurf für die Abschlusserklärung äußerten die Länder der Asean-Gruppe “große Sorge” über die Korea-Krise. Sie riefen Machthaber Kim Jong Un dazu auf, sein Atomprogramm zu beenden und sich an die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats zu halten. Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte appellierte zudem an die Mitgliedsstaaten, im Kampf gegen Terror zusammenzustehen.Dieser kenne keine Grenzen und bedrohe den Frieden, die Stabilität und Sicherheit in der Region.

Auch der Konflikt im Südchinesischen Meer, bei dem sich vor allem China und Vietnam gegenüberstehen, wurde thematisiert. Dazu sollten Verhandlungen über einen Verhaltenskodex aufgenommen werden.

Neben dem russischen und australischen Regierungschef war unter anderem auch US-Präsident Donald Trump Gast des Gipfels. Sein Besuch wurde von Protesten in Manila überschattet. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Die Demonstrantinnen und Demonstranten fürchten unter anderem die Eröffnung weiterer US-Militärstandorte auf den Philippinen.