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Menschenrechtler sagen Populismus Kampf an

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Menschenrechtler sagen Populismus Kampf an

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In einem 643 Seiten langen Bericht zur weltweiten Menschenrechtslage hat die Gruppierung Human Rights Watch dem politischen Populismus den Kampf angesagt. Vor allem US-Präsident Donald Trump wird kritisiert. Kenneth Roth von Human Rights Watch meint:

„Trump ist in vielerlei Hinsicht eine Schlappe für die Menschenrechte. Im eigenen Land hat er in Bezug auf Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Fremdenhass alle Tabus gebrochen. Außenpolitisch zeigt er Bewunderung für den sogenannten starken Mann und tut sich mit Politikern wie Putin, Erdogan, Al-Sissi oder Duterte zusammen. Wenn Trump sagt, dies seien gute Typen, wird es schwieriger, diese autoritären Herrscher anzuprangern. Andere Regierungen müssen in die Bresche springen. Die Briten fallen aus, weil sie mit dem EU-Austritt beschäftigt sind, sie spielen im Kampf für Menschenrechte keine Rolle mehr. Deshalb müssen Länder wie Frankreich und Deutschland das Ruder übernehmen. Teils haben sie das schon gemacht, teils auch nicht. Darum ist es für mich so wichtig, sich einzusetzen, diesen populistischen Angriff zu bekämpfen, denn wir haben gesehen, dass derartiges Engagement und Widerstand viel bewirken können. Dadurch können gefährdete Menschenrechte gerettet werden."

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