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Puigdemont zieht nach Waterloo

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Eine Villa im Ort Waterloo südlich von Brüssel soll das neue Zuhause von Carles Puigdemont sein. Waterloo? Genau, dort wo einst die berühmte Schlacht stattfand. Er wisse nur aus der Zeitung, dass der ehemalige katalanische Regionalpräsident in seinen Ort ziehen soll, sagte der Bürgermeister.

Auf einer Wohnfläche von 550 Quadratmetern bietet die Villa unter anderem sechs Schlaf- und drei Badezimmer.

Ein wenig Heimat hätte Puigdemont hier, denn eine Anwohnerin ist Katalanin - aber dem Politiker nicht gerade freundlich gesinnt.

„Ich bin gekommen, um zu sehen, ob er wirklich hier ist", sagt sie. „Und tatsächlich: Hier herrscht ein Kommen und Gehen - die Möglichkeit, dass Puigdemont hier ist, ist groß. Dabei sollte er in Spanien sein, um sich vor der Justiz zu verantworten.“

„Er hat hier nichts zu suchen, das ist ein Flüchtiger, ein Feigling. Er sollte nach Spanien zurückkehren und vor der Justiz für sein Handeln geradestehen“, meint die Anwohnerin.

Ende Oktober setzte sich Puigdemont nach Brüssel ab, um einer Festnahme durch die spanische Polizei zu entgehen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem Aufruhr und Veruntreuung vor.