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Windalarm bei Olympia

Wettkampfabsagen bei den Skirennfahrern und Biathleten bringen die Organisatoren in Terminschwierigkeiten.

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Windalarm bei Olympia

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Heftiger Wind hat am fünften Wettkampftag der Winterspiele in Pyeongchang erneut für viele Probleme gesorgt: Schneestürme auf der Slalompiste und im Biathlon-Stadion, Evakuierungen und umherfliegende Gegenstände im Olympiapark. Wettkampfabsagen bei den Skirennfahrern und Biathleten bringen die Organisatoren in Terminschwierigkeiten:

Meinung

"Wenn der Wind ab nun 15 Tage weiter bläst, könnte es ein Problem werden. Aber derzeit ist alles okay."

Mark Adams Sprecher des Internationalen Olympischen Komitee

"Wir haben noch viel Zeit. Wenn der Wind ab nun 15 Tage weiter bläst, könnte es ein Problem werden. Aber derzeit ist alles okay. Wie bereits gesagt wurde, ist der Internationale Skiverband (FIS) an Störungen durch Wind, zu viel Schnee, zu wenig Schnee, zu viel Regen, durch alles Mögliche gewöhnt", gab sich der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitee Mark Adams gelassen. Alle Aktivitäten im Olympia-Park wurden aus Sicherheitsgründen vorübergehend eingestellt. Am Nachmittag (Ortszeit) wurden in der Küstenstadt Gangneung Windgeschwindigkeiten von 8,7 Metern pro Sekunde gemessen. Die Behörden meldeten per SMS Windalarm.

Nachdem am Mittwoch aufgrund der schlechten Wetterbedingungen zunächst der alpine Slalom bei den Frauen um zwei Tage nach hinten verlegt wurde, folgte wenig später das Einzel bei den Biathletinnen um Laura Dahlmeier. Die Doppel-Olympiasiegerin kann nun erst am Donnerstag nach ihrem dritten Gold greifen, kurz darauf folgen die Biathlon-Männer.