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2. Treffen mit einem Präsidenten: Özil und Gündogan bei Steinmeier

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2. Treffen mit einem Präsidenten: Özil und Gündogan bei Steinmeier

2. Treffen mit einem Präsidenten: Özil  und Gündogan bei Steinmeier
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Bundesregierung/Guido Bergmann/Handout via REUTERS
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Nach dem umstrittenen Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in London haben die deutschen Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündoğan und Mesut Özil den deutschen Präsidenten Frank-Walter Steinmeier in Berlin getroffen. Offenbar hatten die beiden Fußballer um die Begegnung mit Steinmeier gebeten. So reagierten sie wohl auf die Kritik an ihrem Aufritt mit dem Staatschef der Türkei, dem die Spieler Trikots ihrer Clubs überreicht hatten.

Der deutsche Fußball habe beide Spieler groß gemacht, erklärte Steinmeier nach der Begegnung. Die Geschichte von Özil und Gündoğan spiegele die Erkenntnis wider: "Heimat gibt es auch im Plural." Ein Mensch könne mehr als eine Heimat haben, und neue Heimat finden, betonte Steinmeier. "Das hat die Bundesrepublik für Millionen von Menschen bewiesen und es hat uns bereichert."

Mesut Özil sagte: "Ich bin hier aufgewachsen und stehe zu meinem Land." Und Gündoğan betonte: "Meine Familie stammt aus Dursunbey. Ich bin in Gelsenkirchen geboren. So wie die Heimat meiner Eltern auch ein Stück Heimat für mich ist, so ist Deutschland heute eindeutig mein Land und mein Team." Steinmeier sagte daraufhin: "Und mit Deutschland werden Sie Weltmeister!"

Ebenfalls am Samstag hatten die beiden zur Zeit bei FC Arsenal und Manchester City spielenden Fußballer ein Gespräch mit DFB-Präsident Reinhard Grindel, Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff.

Es gibt auch einige kritische Stimmen.