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MH-17-Ermittler: Buk-Rakete kam von russischer Armee

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MH-17-Ermittler: Buk-Rakete kam von russischer Armee

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Die Rakete, die 2014 den Malaysia-Airlines-Flug MH17 über der Ukraine abschoss, stammte von einer russischen Militäreinheit. Das gab das internationale Ermittlerteam bekannt.

Wie es vom Joint Investigation Team (JIT) hieß, wurde das Geschoss vom Typ Buk von der in Kursk stationierten 53. russischen Luftabwehr-Brigade abgefeuert. Alle Fahrzeuge eines Konvois, der die Raketen transportierte, seien Teil der russischen Armee gewesen.

Die Ermittler untermauerten ihre Aussagen mit zahlreichen Fotos, Videos und Zeugenaussagen.

Russland streitet die Vorwürfe nach wie vor ab und beschuldigt die Ukraine - mit teils gefälschten Fotos und sich widersprechenden Behauptungen.

An dem internationalen Ermittlerteam unter niederländischer Leitung beteiligen sich Malaysia, Australien, Belgien und die Ukraine.

Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord waren getötet worden, die meisten kamen aus den Niederlanden.

Die Ermittler hatten bereits 2016 festgestellt, dass die Buk-Rakete aus Russland in das von pro-russischen Rebellen kontrollierte Gebiet transportiert und später wieder nach Russland zurückgebracht worden war.

Auch das Recherchenetzwerk Bellingcat war 2016 zu dem Ergebnis gekommen, dass die Rakete von der russischen Armee stammt.