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3000 NATO-Soldaten zum Manöver in Georgien

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3000 NATO-Soldaten zum Manöver in Georgien

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Auf der Vaziani-Militärbasis nahe der georgischen Hauptstadt Tiflis werden in den kommenden zwei Wochen mehr als 3000 NATO-Soldaten gemeinsame Manöver üben.

"Wir wollen die Einheiten besser in die Truppen der anderen Partnerländer integrieren"

General Joseph L. Lengyel US Army

Einsatzkräfte aus 13 NATO Staaten, darunter der USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland nehmen an der Übung teil.

Bessere Integration der Partnerländer

Der US-amerikanische General Joseph L. Lengyel erklärte:

"Es geht um drei Dinge, die wir erreichen wollen. Zum einen möchten wir die Bereitschaft der Truppe aufbauen, um sie besser für den Einsatz vorzubereiten, und sie besser zu trainieren damit sie ihren Job auf militärische Weise besser erledigen können.

Wir wollen die Einheiten besser in die Truppen der anderen Partnerländer integrieren, dazu werden wir in den kommenden 2 Wochen die Gelegenheit haben. Es wird uns helfen die Einsatzkräfte weiterzuentwickeln, und sie zu einer besseren und stärkeren Einsatztruppe zu machen."

Georgien ist NATO-Beitrittskandidat

Der georgische Präsident Giorgi Margvelashvili nannte die Übung einen Garant für Frieden und Stabilität. Sein Land, das im ständigen Konflikt mit Russland steht, gilt als NATO-Beitrittskandidat

Das russische Militär hält zeitgleich in der Grenzregion eine eigene Militärübung ab.

Mit dem Manöver jährt sich auch der Kaukasuskrieg mit Russland zum 10. Mal. Im August 2008 waren die Kämpfe zwischen der georgischen Armee und Milizen in der abtrünnigen Region Süd-Ossetien eskaliert. Russische Streitkräfte griffen daraufhin ein und drängten das georgische Militär zurück. Der Krieg endete mit der Anerkennung der Regionen Süd-Ossetien und Abchasien durch Moskau. Georgien erhebt weiterhin einen Anspruch auf die Gebiete.