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Türkei-Krise setzt US-Wirtschaft zu

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Türkei-Krise setzt US-Wirtschaft zu

Ein Trader an der New York Stock Exchange
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REUTERS/Brendan McDermid
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Der Streit zwischen der Türkei und den Vereinigten Staaten setzt nun auch den US-Börsen zu. Der Dow Jones ging am Freitag mit Verlusten ins Wochenende. Er verlor 0,7 Prozent. Eine Folge vor allem der sich verschärfenden Wirtschaftskrise in der Türkei. Sie löste auf den Märkten Sorgen aus, dass sich die Krise auf andere Länder ausdehnen könnte.

Die türkische Lira ist derzeit auf einem Rekordtief, auch weil die USA die Währungskrise in der Türkei durch erhöhte Strafzölle anheizen. Präsident Erdogan versuchte dennoch zu beruhigen:

"Trotz all der Angriffe auf unser Land, die mittels des Währungskurses durchgeführt wurden, wird - so Gott will - unsere Wirtschaft auch im zweiten Quartal weiter wachsen und das Jahr 2018 mit einem Rekordwert beenden", sagte Erdogan.

Schwere Vorwürfe machte Erdogan dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Trump hatte angeordnet, die Strafzölle auf Stahl aus der Türkei auf 50 Prozent zu verdoppeln. Aluminium aus der Türkei werde mit Zöllen von 20 Prozent belegt. Hintergrund ist unter anderem der Streit beider Länder um einen amerikanischen Pastor. Er wird in der Türkei festgehalten.