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Hoher Strompreis treibt Spanier auf die Straße

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Von Euronews  mit AFP
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Hoher Strompreis treibt Spanier auf die Straße
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Unter dem Motto "Stoppt den Strombetrug" sind Hunderte Menschen in der spanischen Metropole Barcelona auf die Straße gegangen, um gegen den hohen Strompreis zu protestieren.

Millionen von Haushalten haben flexible Elektrizitätslieferverträge haben, auf die sich die Schwankungen des Marktes sofort auswirken.

An die 30 Cent kostet die Kilowattstunde in Spanien. 

Ein Demonstrant sagt: "Wir sind wütend. Es läuft nämlich darauf hinaus, dass wir Verbraucher den Energiekonzernen egal sind. Sie rauben uns aus." Und eine Frau erklärt: "Die Preise müssten kontrolliert werden. Wir können doch nicht so etwas wie den Strompreis in den Händen des Kapitalismus lassen. Der Staat muss viel stärker eingreifen."

Die Verbraucherpreise in Spanien stiegen im Oktober aufgrund der steigenden Stromkosten um den höchsten Wert seit 29 Jahren, wie vorläufige Daten des Nationalen Statistikinstituts zeigen. Die extremen Strompreise treiben die Inflation an und bremsen eine Erholung der Wirtschaft nach der Coronavirus-Pandemie.

In Deutschland ist der Strom noch etwas teurer. Am günstigsten ist er europaweit in den Niederlanden.