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Krieg in Ukraine: Biden warnt vor Chemiewaffen-Angriff durch Putin

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Von Euronews  mit dpa, afp, ap
Biden gestern in Washington: "Wir müssen auf der Hut sein"
Biden gestern in Washington: "Wir müssen auf der Hut sein"   -   Copyright  Patrick Semansky/AP   -  

Die Ukraine will sich Russland trotz fortgesetzter Angriffe und der immer schlechteren humanitären Lage nicht beugen. Präsident Wolodymyr Selenskyj erteilte Ultimaten aus Moskau im Fernsehen eine klare Absage.

Selenskyj: Ultimaten "nicht akzeptierbar"

Über mögliche Kompromisse mit Russland zur Beendigung des Krieges müsse das ukrainische Volk entscheiden. „Die Inhalte eines möglichen Abkommens mit Russland könnten historische Veränderungen bedeuten", sagte Selenskyj. "Und deshalb würden wir die Menschen darüber abstimmen lassen.“

Die abschließende Form von Kompromissen mit Russland über Sicherheitsgarantien sowie über die besetzten Gebiete der Ukraine müsse in einem Referendum abgesegnet werden. Beide Kriegsparteien verhandeln derzeit miteinander. Konkrete Vereinbarungen gibt es aber bislang noch nicht.

Biden warnt vor Chemiewaffen-Einsatz durch Putin

Derweil warf US-Präsident Joe Biden Russland vor, beim Angriffskrieg in der Ukraine auch den Einsatz chemischer oder biologischer Massenvernichtungswaffen in Betracht zu ziehen. Moskau werfe Kiew vor, im Besitz solcher Waffen zu sein - nur um dann selbst chemische Waffen zum Einsatz zu bringen.

"Putin hat schon in der Vergangenheit Chemiewaffen eingesetzt, und wir sollten auf der Hut sein", so Biden. "Er weiß, dass die Nato-Front einen solchen Angriff mit schwerwiegenden Folgen beantworten würde. Aber die Gefahr ist und bleibt real."

Die Regierungschefs der Niederlande und Polens, Mark Rutte und Mateusz Morawiecki, sprachen sich bei einem Treffen in Warschau für schärfere Sanktionen gegen Moskau aus – wie eine mögliche Blockade von Seehäfen in der Europäischen Union für russische Schiffe.