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EU-China Handel zwischen Dumpingschutz und Marktzugang

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Von Euronews
EU-China Handel zwischen Dumpingschutz und Marktzugang

<p>Billiger chinesischer Stahl ist ein Exportschlager – und europäischen <a href="http://www.stahl-online.de/index.php/themen/wirtschaft/aussenhandel/mes-china/">Stahlproduzenten</a> mindestens ein Dorn im Auge, für manche bedeutet er das endgültige Aus. Die EU-Kommission machte sich am Mittwoch erneut für Anti-Dumping Maßnahmen stark:</p> <p>“Wir haben einen <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-3475_de.htm">Vorschlag</a> erarbeitet, der europäische Arbeiter und Unternehmen besser vor künstlich tief gehaltenen Preisen schützt, der aber auch unsere <span class="caps">WHO</span>-Zusagen erfüllt.”<br /> so Vize-Kommissionspräsident Jyrki Katainen.</p> <p>China ist zwar seit 15 Jahren Mitglied der Welthandelsorganisation, hat aber noch nicht den Status einer freien <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/20160504IPR25859/marktwirtschaftsstatus-f%C3%BCr-china-eu-jobs-und-fairen-wettbewerb-sch%C3%BCtzen">Marktwirtschaft</a>, was Strafzölle erleichtert. <br /> Die sind aber nicht unumstritten, denn China könnte seinerseits EU-Importe erschweren.</p> <p>Renaud Batier, Handelsexperte bei der europäischen Industrievereinigung <a href="http://www.aegiseurope.eu/"><span class="caps">AEGIS</span></a> erklärte gegenüber Euronews:</p> <p>“Die Kommission schaut auf die Exportkapazität, die ist wichtig, weil wir einige sehr exportstarke Mitglieder haben – wenn die aber zu dem Preis florieren, dass unser Markt unfairen Praktiken schutzlos ausgeliefert ist, so ist das nicht hinnehmbar”,</p> <p>Die EU hat also das Problem des Widerspruchs zwischen Schutz vor Dumping und Zugang zum chinesischen Markt zu lösen. Es steht beim Gipfeltreffen dieser Woche auf der Tagesordnung.</p>